Hausordnung

Damit sich alle in der Schule wohl fühlen und in ihren Rechten nicht verletzt werden, müssen Regeln bekannt sein und von allen eingehalten werden. Diese Hausordnung ist für den äußeren Schulbetrieb verbindlich. Regeln für Unterricht und Erziehung werden in einer Schulordnung extra geregelt. Grundlage für alle Bestimmungen sind das Schulgesetz für Berlin sowie Beschlüsse der Schulkonferenz und Gesamtkonfe­renz nach diesem Gesetz.

  

1.     Öffnung der Schule

1.1.   Das Schulgelände wird um 7.30 Uhr für die Schüler/innen geöffnet. 

1.2.   Schüler/innen, die zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Unterricht beginnen, gehen entweder zur VHG  oder warten vor dem Schultor und betreten das Gelände erst mit Beginn der Pause. Nach Unterrichtsschluss ist das Schulhaus und das Schulgelände auf dem direkten Weg zu verlassen oder die VHG aufzusuchen. 

1.3.        Eltern verabreden Gesprächstermine mit dem pädagogischen Personal möglichst vorher und halten sich nicht unnötig im Schulgebäude und Schulgelände auf.  Die Kinder bitte nur bis zur Tanne begleiten. Eltern können sich gern im Foyerraum austauschen. 

1.4.        Die Schüler/innen betreten und verlassen das Schulgebäude durch den Haupteingang. Um die Unfallgefahr zu vermeiden, ist das Benutzen der Abkürzung über den Parkplatz auch in Begleitung von Erwachsenen, untersagt.

1.5.        Besucher melden sich bitte beim Hausmeister oder im Sekretariat. 

1.6.        Elternabende und andere außerschulische Veranstaltungen sind rechtzeitig mit dem Hausmeister, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Schulleitung, abzusprechen.

 

2.     Unterrichts- und Pausenzeiten

2.1.        Sofern nicht wegen schlechten Wetters zur Pause abgeklingelt wird, halten sich die Schüler während der Pausen auf dem Hof auf.

2.2.        Die Klassenräume sind in den Hofpausen verschlossen zu halten. Bei Regenpausen hat der zuvor unterrichtende Lehrer Aufsicht zu führen bzw. für Aufsicht zu sorgen. 

2.3.        Kleine Pausen werden nicht durch Klingelzeichen angezeigt; die Lehrer wechseln im Bedarfsfall eigenverantwortlich pünktlich die Klassenräume.

2.4.        Die Aufsichten werden im Rahmen der amtlichen Bestimmungen von Lehrern gemeinsam durchgeführt.

2.5.        Stunden und Pausenplan

 

1.Block

8.00 Uhr -    9.40 Uhr

 

1. Hofpause

9.40 Uhr -  10.00 Uhr

 

2. Block 

10.00 Uhr -  11.35 Uhr

 

2. Hofpause

11.35 Uhr -  12.00 Uhr

 

5. Stunde 

12.00 Uhr -  12.45 Uhr

 

6. Stunde

12.50 Uhr -  13.35 Uhr

 

7. Stunde

13.35 Uhr -  14.20 Uhr

 

 

3.     Unterricht

Alle sind verpflichtet, pünktlich zum Unterricht zu erscheinen. Sofern eine Lehrkraft nicht fünf Minuten nach Beginn des Unterrichts erschienen ist, hat der Schülersprecher / die Schülersprecherin dies dem Sekretariat mitzuteilen. In der Nachbarklasse ist vorher kurz Bescheid zu sagen.

 

4.     Verhalten in der Schule

Um in einer ordentlichen und sauberen Atmosphäre arbeiten und lernen zu können, achten wir darauf, dass das Schulgebäude und die Einrichtungsgegenstände der Schule nicht beschmutzt oder beschädigt werden. Alle sind für die Sauberkeit im Haus und auf dem Hof mitverantwortlich. Abfälle gehören nur in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter. In den Klassen organisiert der Klassenlehrer / die Klassenlehrerin den Ordnungsdienst. Die Jahrgangsstufen 1 - 4 frühstücken im  Klassenraum und bringen das Früh­stück nicht in andere Bereiche der Schule mit. In den Klassenstufen 5 und 6 wird das Frühstück individuell am Stundenplan orientiert geregelt. Toiletten werden so sauber und ordentlich verlassen, wie alle sie vorzufinden wünschen, sie sind keine Aufenthaltsräume.

4.1.        Nach Unterrichtsschluss sind die Klassenräume ordentlich zu verlassen, d. h. große Verunreinigungen werden beseitigt. Zur Sicherheit sind die Fenster zu schließen. Die Stühle werden hochgestellt, damit die Klassen gereinigt werden können.

4.2.        Auf dem gesamten Schulgelände ist das Rauchen verboten.

4.3.        Das Mitbringen von Wertgegenständen geschieht auf eigene Gefahr.  

4.4.        Unfälle und Diebstähle sind umgehend der Schule anzuzeigen.

4.5.        Ohne Genehmigung darf kein/e Schüler/Schülerin das Schulgelände während der Unterrichtszeit verlassen.

4.6.        Handys, Walkmen, MP3-Player etc. sind während des Schultages auszuschalten.

 

5.     Fachraum- und Turnhallenordnung

Fachräume und Turnhalle werden nur im Beisein der jeweils unterrichtenden Lehrkraft betreten. Die Turnhalle wird nur mit Turnschuhen benutzt, die ausschließlich für den Hallensport vorgesehen sind.

 

6.     Sicherheitsbestimmungen

6.1.        Bei Feueralarm haben alle Personen das Haus entsprechend der geltenden Alarmpläne zu verlassen. Auch Erwachsene, die einen Fehlalarm vermuten, haben sich bis zur Entwarnung daran zu beteiligen.

6.2.        Verboten ist das Mitbringen von Waffen oder Waffenähnlichen Gegenständen (Messer, Gas, Spray, Laserpointer etc.).

6.3.        Das Befahren des Hofes während der großen Pausen ist grundsätzlich nicht gestattet. In begründeten Ausnahmefällen ist Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben.

 

7.     Hausrecht

Die Schulleiterin in ihrer Abwesenheit ihr Stellvertreter oder ein Beauftragter (in der Regel der Hausmeister) übt das Hausrecht aus. Unbefugten ist der Aufenthalt in der Schule verboten.

 

8.     Fundsachen

 Fundsachen und Wertsachen werden beim Hausmeister abgegeben und dort bis zum Ende des Schuljahres aufbewahrt.

 

9.     Schlussbestimmungen

9.1.        Wiederholte oder grobe Verstöße gegen die Hausordnung können mit schulischen Erziehungs- oder Ordnungsmaßnahmen, dienstrechtlichen oder strafrechtlichen Maßnahmen belegt werden.

9.2.        Von den Regelungen der Hausordnung abweichendes Verhalten bedarf im Einzelfall der Genehmigung des Schulleiters / der Schulleiterin.

 

Diese Hausordnung tritt in überarbeiteter Form nach Beschlussfassung durch die Schulkonferenz und die Gesamtkonferenz im September 2009 in Kraft.

 

 

Die Schulleiterin 


Schulordnung

Damit sich alle Schüler und Schülerinnen in der Schule wohl fühlen und in ihren Rechten nicht verletzt werden, müssen Regeln bekannt sein und von allen eingehalten werden. Diese Schulordnung ist für den inneren Schulbetrieb verbindlich. Regeln für den äußeren Schulbetrieb werden in einer Hausordnung extra geregelt. Grundlagen für alle Bestimmungen sind das Schulgesetz für Berlin, die dazugehörigen Verwaltungsvorschriften sowie Beschlüsse der Schulkonferenz und der Gesamtkonferenz im Rahmen der zugewiesenen gesetzlichen Aufgaben. 

Schulische Erziehung kann nur gelingen, wenn auch im Elternhaus die in einer demokratischen Gesellschaft geltenden Werte von Toleranz, Achtung der anderen und friedlicher Zusammenarbeit sowie die Wertschätzung auch fremden Eigentums vermittelt werden. 

Das Zusammenleben in unserer Schule ist von Regeln und Pflichten bestimmt, damit Schüler/innen und Lehrer/innen sich wohlfühlen und erfolgreiches Lernen und ein friedliches Miteinander möglich sind.

 

Alle haben das Recht respektiert zu werden, ungeachtet ihres Aussehens und ihrer Ansichten. 

Alle haben das Recht in einem höflichen Ton angesprochen und nicht beschimpft zu werden. 

Alle haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf die Unversehrtheit ihrer Sachen. 

Alle haben das Recht auf unbeeinträchtigtes Arbeiten und Lernen. 

 

Aus diesen Rechten ergeben sich für jeden folgende Pflichten:

 

Wir pflegen einen höflichen und freundlichen Umgangston.

Wir arbeiten partnerschaftlich mit anderen zusammen.

Regelmäßige Beteiligung am Unterricht, vollständiges Arbeitsmaterial und die Anfertigung von Hausaufgaben sind selbstverständlich.

Wir verhalten uns rücksichtsvoll anderen gegenüber und achten auf das Eigentum anderer.

Probleme werden auf friedlichem Wege gelöst. Der Einsatz körperlicher Gewalt ist verboten.

 

1. Erziehungsgrundsätze

Die Verantwortung für die Erziehungsarbeit in der Schule liegt bei den Lehrer/innen und Erzieher/innen. 

Lob, Anerkennung und konstruktive Hinweise sind wichtige Mittel der Erziehung. Jedes Lob kann im Klassenbuch vermerkt werden und den Erziehungsberechtigten durch die Lehrkraft, die das Lob ausgesprochen hat, mitgeteilt werden. 

Schüler/innen können für beispielhaftes Verhalten durch eine schriftliche Anerkennung und / oder eine Sachprämie ausgezeichnet werden. 

Alle an der Schule Tätige sind verpflichtet, bei Beobachtung eines Verstoßes gegen die schulischen Regeln unverzüglich einzugreifen, indem

mit dem Schüler / der Schülerin ein klärendes Gespräch geführt wird

das falsche Verhalten einsichtig gemacht wird

der Schüler / die Schülerin dem Alter entsprechend aufgefordert wird, seine / ihre Auffassung zu Verhaltensregeln der Schule darzulegen und zu begreifen.

 

Sie/Er wirkt darüber hinaus darauf hin, dass

der Schüler / die Schülerin sich bei dem Betroffenen entschuldigt

der an der Schule Tätige Hilfeleistung für den Einzelnen oder die Gruppe übernimmt

der  angerichtete Schaden ? soweit möglich - wieder gutgemacht wird. 

 

Schüler / innen können darüber hinaus im Rahmen der Wiedergutmachung verpflichtet werden, Pflichten für die Gemeinschaft zu übernehmen. Beispiele sind die Reinigung / das Aufräumen bestimmter Bereiche des Schulgebäudes oder des Schulgeländes. Die Pflicht zur Schadensbegrenzung im Sinne des § 50(3)SchG bleibt von erzieherischen Maßnahmen unberührt.

 

 

2. Erziehungsmaßnahmen

Erziehungsmaßnahmen sind in der Klassenliste zu vermerken.

 

2.1. Als Erziehungsmaßnahmen sind insbesondere  vorgesehen:

Eintrag ins Klassenbuch

zeitweiser Ausschluss aus einer Unterrichtsstunde

schriftliche Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten, verbunden mit dem Hinweis auf evtl. Rücksprachen

das Nachbleiben

der Tadel

 

2.1.1.  Das Nachbleiben kommt unter anderem in Betracht bei folgendem Fehlverhalten des Schülers gegen seine Pflichten gemäß § 46 (2) SchG:

Nichtanfertigen von Hausaufgaben

häufiges Vergessen von Arbeitsmaterialien

mehrfache Behinderung des Unterrichts durch unangemessenes Verhalten

unerlaubtes Entfernen von Unterrichtsveranstaltungen

häufiges Zuspätkommen

 

2.1.2.  Der Tadel wird von der erteilenden Lehrkraft in das Klassenbuch bzw. in die  Klassenliste eingetragen.

Er ist den Erziehungsberechtigten schriftlich mitzuteilen, eine Durchschrift ist zu den Schulunterlagen zu nehmen.

Der Tadel kann unter anderem bei folgendem Fehlverhalten erteilt werden:

mutwillige oder fahrlässige Zerstörung von Sachgegenständen 

rücksichtsloses oder beleidigendes Verhalten in der Schule

Unterrichtsboykott

unerlaubtes Verlassen des Schulgebäudes während der Unterrichtszeit

 

Diese Erziehungsmaßnahmen können unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit unabhängig voneinander angewendet werden. 

 

 

3. Ordnungsmaßnahmen

 

Ordnungsmaßnahmen werden auf der Grundlage der Regelungen des § 63 SchulG gegen Schüler / Schülerinnen erlassen. Zuständig dafür ist das dort jeweils vorgesehene Gremium bzw. die dort vorgesehene Lehrkraft oder die regionale Schulaufsicht. Die Verfahrensregeln sind in dem Schulgesetz genau beschrieben und zu beachten.

Als Ordnungsmaßnahmen kommen in Betracht:

der schriftliche Verweis

der Ausschluss vom Unterricht und anderen schulischen Veranstaltungen bis zu 10 Tagen

die Umsetzung in eine Parallelklasse oder andere Unterrichtsgruppe

die Überweisung in eine andere Schule desselben Bildungsgangs.

 

Ordnungsmaßnahmen können getroffen werden, wenn

Anordnungen des Schulleiters / der Schulleiterin bzw. der Mitarbeiter/innen des pädagogischen oder nichtpädagogischen Personals nicht befolgt werden

Beschlüsse schulischer Gremien nicht befolgt werden

gegen Pflichten im Sinne des § 46 (2) SchG verstoßen werden, nämlich am verbindlichen Unterricht und den übrigen Veranstaltungen regelmäßig aktiv teilzunehmen, gestellte Aufgaben auszuführen und die Regeln des Zusammenlebens in der Schule einzuhalten.

Die Ordnungsmaßnahmen müssen zu Art, Schwere und Folgen des Ordnungsverstoßes in einem angemessenen Verhältnis stehen.

 

 

4. Vermittlungsausschuss

Zur Wahrnehmung ihrer Rechte ist die Schulkonferenz bei Ordnungsmaßnahmen gemäß § 63 (2) Satz 1 Nr. 4 SchG zu beteiligen. Sie kann dazu einen Vermittlungsausschuss bilden.

 

 

5. Strafanzeige

Bei schwerwiegenden Handlungen gegen Leib und Leben oder Sachen kann der Schulleiter / die Schulleiterin im Einvernehmen mit dem zuständigen Schulaufsichtsbeamten auch bei fehlender Strafmündigkeit Strafanzeige erstatten.

 

 

6. Inkrafttreten und Bekanntgabe

Diese Schulordnung ist nach Beschlussfassung durch die Schulkonferenz in allen Klassen altersangemessen zu besprechen und den Eltern in schriftlicher Form bekannt zu geben. Sie tritt in dieser überarbeiteten Fassung nach Beschlussfassung durch die Gesamtkonferenz und die Schulkonferenz im September 2009 in Kraft.

 

 

Die Schulleiterin